Liebe Leserinnen und Leser,

haben Sie auch schon das rund 2,5 GigaByte große Medium für den Release Kandidaten von Windows 7 heruntergeladen? Wir haben es getan und direkt die Erstinstallation ausprobiert. Aufgrund der eher geringen Unterschiede zwischen Vista und Windows 7 war das Ergebnis nicht überraschend: Windows 7 ließ sich automatisch installieren und auch die nachträgliche Verteilung von Software und die Administrationsoberfläche haben einwandfrei funktioniert. Die Freigabe seitens Microsoft kann also kommen. Wann werden Sie wechseln?

Mit besten Grüßen aus der DX-Union Entwicklung
Dirk Struck
Leiter Entwicklung DX-Union

 

Deinstallation vor Installation

Einige Software-Produkte bereiten Probleme, wenn eine bereits bestehende Installation einem Update unterzogen werden soll, also eine neue Installation über die bereits bestehende Installation darüber installiert werden muss. In solchen Fällen muss die vorhandene Installation zunächst deinstalliert werden, erst danach lässt sich die neue Software-Version installieren. Administratoren können die Automatisierung dieser beiden Schritte ab DX-Union Version 6.3 einfach anstoßen, und zwar über eine entsprechende Konfiguration im Software-Paket.

 

Massenoperationen

Die Verteilung von Software an hunderte oder gar tausende von PCs nahm bis jetzt meistens viel Zeit in Anspruch Die Administration war zudem in diesem Zeitraum für andere Vorgänge nicht verfügbar. Mit DX-Union 6.3 hat MATERNA einen besonderen Aufgabentyp eingeführt, der dieses Problem auf elegante Weise löst: Es lässt sich definieren, welche PCs mit welcher Software versorgt werden, beziehungsweise welche Software deinstalliert werden soll. Versehen mit einem Datum für eine Push-Installation und dem Vermerk, ob es sich um eine Notfallinstallation handelt, werden die Informationen schnell gespeichert und parallel zu anderen administrativen Vorgängen bearbeitet. Hierbei wird zum Beispiel überprüft, ob alle notwendigen Abhängigkeiten erfüllt sind. Da es sich um eine Aufgabe handelt, lässt sich diese zyklisch wiederholen. Administratoren können die PC-Menge nicht nur fix, sondern auch dynamisch durch eine Abfrage definieren. Dadurch stellen sie sicher, dass eine bestimmte Menge von PCs immer eine entsprechende Software erhält.

 

Verbesserte Darstellung bei der Definition von Richtlinien

In der DX-Union Version 6.3 ergänzt eine Baumansicht die Definition von Rechten in Richtlinien. Hierbei werden passende Attribute und Attributklassen gruppiert und auch die Vererbung von Rechten dargestellt. (vergrößertes Bild)

 

Dynamisches Depot

Innerhalb eines Bereichs kann ab DX-Union 6.3 bei Nutzung eines DHCP-Servers über die Option T154 ein Depot-Server für dieses Subnetz definiert werden. Der Client wird dann, nachdem er das lokale Depot auf seiner eigenen Festplatte kontaktiert hat, zunächst dieses Depot in Bezug auf das benötigte Software-Paket kontaktieren.

 

Default-User für Self Service Portal

In einer Umgebung ohne DX-Union Benutzer-Management kann der Administrator ab der DX-Union Version 6.2.4 einen Benutzer definieren, der für die Verbindung zur Datenhaltung aus dem Self Service Portal genutzt werden soll. Dadurch müssen hierfür keine Benutzer mehr nach DX-Union synchronisiert werden.

 

Abhängigkeiten

In der letzten Ausgabe von DX-Union Inside haben wir bereits über die negativen Abhängigkeiten berichtet. Darüber hinaus wird DX-Union 6.3 auch die Möglichkeit besitzen, "weiche" Abhängigkeiten zu definieren. Hiermit würde Software B erst im Anschluss an Software A installiert, wenn A ebenfalls zugewiesen ist. Ist Software A nicht zugewiesen, würde B dennoch installiert.

 

Paketbibliothek

Die Paketbibliothek wächst weiter. Zurzeit beinhaltet sie über 100 Pakete, darunter rund 35 Neuzugänge. Sollten Sie selber Pakete zur Verfügung stellen wollen, dann kontaktieren Sie uns über die E-Mail-Adresse info@dx-union.de.

 

Ein Hinweis in eigener Sache

Nach aktueller Planung werden wir Ende Juni sowohl die Version 6.2.4 als auch 6.3.0 freigeben. Aufgrund der parallelen Entwicklung ist es nicht möglich, die Änderungen an 6.2.4 auch in 6.3.0 bereit zustellen. Wir werden jedoch sobald wie möglich die Version 6.3.1 nachziehen, die dann auch alle Änderungen der Version 6.2.4 enthalten wird.

 

Kurztipp

WINPE: Betriebssystem Medium lokal kopieren und ausführen
Mit dem Attribut "copytodisk" = "TRUE" kann bei allen PE-fähigen Betriebssystempaketen (Vista, Vista 64, XP, XP 64, 2003, 2003 64) angegeben werden, dass das Betriebssystemmedium vor der Installation auf die lokale Platte kopiert wird, wie dies bei Linux-basierten Boot-Images der Fall ist. Wenn das Attribut auf "false" steht oder nicht angegeben ist, findet die Betriebssysteminstallation über die Netzwerkfreigabe des Servers statt. Damit unterliegt sie keiner Bandbreitenbeschränkung. Der Default-Wert in DX-Union ist "false".

 

Versionsmatrix, Stand 15.05.2009

DX-Union 4
Windows4.4.19
Solaris4.4.19
Linux4.4.14
DX-Union 5
Windows5.2.11
Solaris5.2.11
Linux5.2.11
DX-Union 6.1
Windows6.1.5
Solaris6.1.5
Linux6.1.5
DX-Union 6.2
Windows6.2.3
Solaris6.2.3
Linux6.2.3
Device Inspector2.2.1
 
Asset Assistant5.4.1
 
Media Server1.0.1
 
DX-Union CLI6.2.0
 
Synchronize2.0

 

 

Herausgeber: MATERNA GmbH Information & Communications, Dortmund

Kontakt: Tel. 02 31/55 99-160, marketing@materna.de

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